Tierarztpraxis Petra Meyer, ambulante Pferdefahrpraxis im Raum Hannover
Tierarztpraxis Petra Meyer, ambulante Pferdefahrpraxis im Raum Hannover

Voraussetzungen für eine Röntgenuntersuchung

Röntgengerät und Entwickler benötigen einen Stromanschluss mit einer gleichmäßigen Spannung

 

In der Regel reicht für diese Geräte ein kleiner, transportabler Generator NICHT aus. Die Röntgenbilder werden nicht ausreichend belichtet und die Geräte nehmen häufig Schaden dadurch.

Da wir mit einem digitalen Speicherfoliensystem arbeiten, benötigt auch die Entwicklungsmaschine im Auto Strom. Es ist hilfreich und spart viel Zeit wenn eine Möglichkeit geschaffen wird das Auto möglichst dicht am Ort des Geschehens zu parken und über ein kurzes Verlängerungskabel mit Strom zu versorgen. Andernfalls halten Sie bitte eine Kabeltrommel mit einem Kabel von entsprechender Länge bereit.

Bestimmung der entscheidenden Messgrößen am Huf beim reheerkrankten Patienten

Auswertbare und vergleichbare Röntgenbilder benötigen einen ebenen, befestigten Untergrund

 

In der Regel nutzen wir für unsere Aufnahmen ein fahrbares Stativ, um die Kamera optimal ausrichten und wackelfreie Aufnahmen anfertigen zu können. Dieses Stativ fährt allerdings nicht in Sandboden oder Matsch. Auch grobes Kopfsteinpflaster funktioniert nicht, da auch die Patienten gerade auf allen 4 Beinen stehen müssen, um keine schiefen oder verkippten Gelenke zu röntgen.

 

Besonders bei den scheinbar einfachen Aufnahmen zur Hufrehediagnostik kommt es auf einen exakten Strahlengang an, um hinterher die erforderlichen Messwerte zur Hufbeinsenkung oder -rotation zu erheben. Hier entscheiden schließlich die Zahlen über die Therapie und die Genesungschancen des Patienten!

Gerade die feinen Strukturen im Kopfbereich lassen sich nur darstellen, wenn der Patient sich beim Röntgen nicht bewegt.

Qualitativ hochwertige Röntgenbilder benötigen einen kooperativen Patienten

 

Bewegungen des Patienten verursachen wie in der Fotografie mit längeren Belichtungszeiten unscharfe Bilder. Bei besonders zappeligen, ängstlichen oder unruhigen Pferden kann es nötig sein auch für so genannte Standardaufnahmen eine Sedation zu nutzen.

Bei Aufnahmen am Kopf insbesondere der Zähne, des Rückens und der Halswirbelsäule ist eine Sedation unerlässlich, da hier mit langen Belichtungszeiten gearbeitet wird, die sehr anfällig für Bewegungsunschärfen sind.

Eine für alle Beteiligten stressfreie Röntgenuntersuchung benötigt eine ruhige Umgebung

 

Termine am Anbindeplatz zur "Hauptverkehrszeit" im Stall oder auf der Stallgasse zur Fütterungszeit sorgen bei Mitreitern und Stallangestellten für Unmut. Während der Untersuchung dürfen nur die notwendigsten und mit Bleischürze ausgestatteten Hilfspersonen in der Nähe des Patienten bleiben, so dass mitunter bestimmte Bereiche des Stalls einige Zeit (abhängig vom Umfang der Untersuchung) nicht nutzbar sind.

Die Futterzeit und auch Rein- und Rausbringzeiten sind in der Regel auch nicht gerade förderlich einen entspannten Patienten vorzufinden. Bitte beachten Sie dies bereits bei der Terminplanung und sprechen Sie im Vorfeld mit Ihren Stallkollegen. 

 

 


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